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Trennung für Feiglinge

von Clément Michel

Wenn man bereits jede Nacht davon träumt, dass ein tonnenschwerer Lastwagen die eigene Lebenspartnerin überrollt, dann könnte es an der Zeit sein, über das Thema Trennung nachzudenken. Aber wie sagt man ihr, dass es aus ist, wenn sie glaubt, dass alles ganz wunderbar läuft?

Man wählt die Trennung für Feiglinge.

So macht das auch Paul. Er und Sophie waren unglaublich ineinander verliebt. Bis sie beschlossen hatten, miteinander zu leben. In einer gemeinsamen Wohnung. Die kleine feine Kuschelhöhle ist für Paul mittlerweile zur Hölle geworden. Er hält die ewige Harmonie einfach nicht mehr aus. Er will sich von seiner Lebenspartnerin trennen. Und wie jeder Mann ist er zu feige, es seiner Lebenspartnerin direkt zu sagen.

 

Deswegen soll Martin, Pauls bester Freund, wegen eines vorgespielten Notfalls für ein paar Tage in die Wohnung ziehen. Das Paar quartiert den vermeintlich armen Martin auf der Couch ein. Quasi als Trennkeil. Denn Paul ist sich sicher, dass Sophie das nicht lange aushält. Und dann wird es heißen: „Er oder ich!“. Und schon wäre Paul das Problem los. Paul ist sehr stolz auf seinen Plan. Jedoch nicht lange. Denn wie immer kommt es vollkommen anders, als man denkt.

 

Mit viel Tempo und Witz lotet der französische Erfolgsautor Clément Michel in seiner Komödie das Mysterium der ewigen Liebe aus. Und er sucht Antworten auf die Frage, warum Frauen mittlerweile wunderbar einparken können, obwohl Männer noch immer nicht in der Lage sind, über ihre Gefühle zu reden.


Vorstellungstermine: März: 21.-23., 26.-30.; April: 2.-6., 9.-13., 15.-19., 23.-27.
Vorstellungsuhrzeit: 20:00 Uhr
Spieldauer: ca. 2 Stunden mit Pause

Besetzung

Paul
gespielt von
Edwin Hochmuth

Edwin Hochmuth

Sophie
gespielt von
Maria Astl

Maria Astl

Martin
gespielt von
Dominik Kaschke

Dominik Kaschke
Regie:Florian Eisner
Bühne:Alexia Engl
Regieassistenz:Judith Knoll
Bühnenbau:Robert Simmerle
Technik:Andreas Schwarz
Rechte:Bloch Erben

Regie

Florian Eisner

Florian Eisner wurde 1975 in Innsbruck geboren. Nach Abschluss eines Studiums der Komparatistik und Germanistik und seiner Schauspielausbildung am Schauspielforum Tirol folgten erste Engagements am Tiroler Landestheater, bei den Tiroler Volksschauspielen Telfs und dem Innsbrucker Kellertheater. Von 2004 - 2009 war er Ensemblemitglied am Schauspielhaus Salzburg, von 2004 bis heute Ensemblemitglied bei den Komödienspielen Porcia. Weitere Engagements führten ihn an das Salzburger Landestheater, das Theater Effingerstraße Bern, die Vereinigten Bühnen Bozen, das Große Festspielhaus Salzburg, das Theater im Wohnzimmer Wien u.v.a. 2006 gründete er das Innsbrucker Theater praesent, dessen Leitung er bis 2013 innehatte. 2017 gründete er die Theater-Transversale Salzburg und ist bis heute deren Künstlerischer Leiter.

Regieaufträge führten ihn ab 2006 nach Salzburg, Wien, Kärnten und Innsbruck.

Er ist Autor des Kinderstücks "Wer hat Angst vorm bösen Wolf?", wirkte in TV- und Filmproduktionen mit (u.a. Salzburger Landkrimi, "März" von Händl Klaus, "Michael" von Markus Schleinzer), arbeitete als Sprecher für den ORF-Kultursender Ö1 und ist Gitarrist und Songwriter der Bands Elva und Bluespension. Als Musiker und Moderator begleitet er seit 2018 Bestsellerautor Bernhard Aichner auf dessen Lesetouren. Weitere Infos: www.florian-eisner.com

INNSBRUCKER KELLERTHEATER
Adolf-Pichler-Platz 8, 6020 Innsbruck

+43 512 580 743